Hessen verfügt über ein bundesweit einmaliges Krisenzentrum zur Beseitigung großer Schadenslagen
Alle Krisenmanager an einem Tisch
Die Hessische Landesregierung hat seit Dezember 2005 einen zentralen Krisenstab und ein Krisenzentrum zur Vorbeugung, Vorbereitung der Abwehr und Bewältigung von Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen von landesweiter Bedeutung eingerichtet.
Damit hat das Land Hessen die Räume und die Strukturen, um schnell und umfassend auf große Schadensereignisse und Sicherheitslagen reagieren zu können. Dieses integrierte Einsatzmanagement ist bundesweit einmalig. Hessen ist damit noch besser auf mögliche Herausforderungen vorbereitet.
Krisenstab: Im Krisenstab sitzen alle politischen Entscheidungsträger und Experten aus Polizei, Katastrophenschutz und Fachministerien an einem Tisch. Den Vorsitz führt der Hessische Innenminister, der bei Konflikten auch die letzte Entscheidungshoheit hat.
Die Neue Grippe (Influenza A/H1N1v) ist erstmalig im April 2009 in Mexiko und den USA entdeckt worden. Die Symptome der neuen Grippe sind ähnlich der einer saisonalen Grippe (Influenza), vor allem Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen. Nach bisherigen, vorläufigen Erkenntnissen betreffen schwere, selten auch tödliche Verläufe, insbesondere Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen, z.B. Asthma, Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen.
Weiterführende Informationen, Merkblätter und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf den Seiten des Hessischen Sozialministerium
Es wird befürchtet, dass in den nächsten Jahren ein Influenzavirus (A) auftritt, das bisher unter den Menschen noch nicht verbreitet war. Hierzu hat die WHO ein theoretisches Modell entwickelt. Ein Influenza A Virus aus dem Tierreich könnte die Eigenschaft erlangen, Menschen zu infizieren und sich unter Menschen zu verbreiten. Die menschliche Natur hätte gegen ein solches Virus keine Abwehrstoffe.